... nun das Finale ... Versprochen!
So überarbeitet verliefen die erneuten Abnahmeprobefahrten diesmal zufriedenstellend.
Mit den Bemo-DG´s, den Magnetkupplungen, den nachgebauten Sprengwerken, Loklaternen auf beiden Seiten & den “Bremsluftschläuchen“ macht der Zug einen ganz passablen Eindruck
Natürlich ist ein echter Zweirichtungsbetrieb möglich.
Beide Beiwagen verfügen über die Stromaufnahmeinrichtung.
Jeweils der erste Bw hinter der Lok wird zur zusätzlichen Stromaufnahme heran gezogen.
Endlich ist mein Tippmarathon beendet & bin nun gespannt auf euer Meinungsbild.
Ich hoffe, das meine "Monsterbilder" euch nicht wieder erschlagen haben ... ich übe bei der Bildgröße noch immer.
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
Die Suche ergab 42 Treffer
- Sa 3. Okt 2026, 21:34
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Das G3/3 mit dem C4 ... oder … das Berner Dampftramzügle
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- Sa 3. Okt 2026, 21:27
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Das G3/3 mit dem C4 ... oder … das Berner Dampftramzügle
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Re: Das G3/3 mit dem C4 ... oder … das Berner Dampftramzügle Part III
... und auf in die 3. Runde ...
zu guter Letzt bastelte ich aus 0,8 mm-Sommerfeldt-Oberleitungsdraht die Sprengwerke der Beiwagen nach, was sich als ne richtige fummelei mit´n Lötkolben entpuppte.
Aber Übung macht den Meister & irgendwann hatte ich es geschafft.
Der auch zu sehende Kabelsalat unterm Wagen sollte mir noch die erfolgreiche Inbetriebnahme zum Berliner Sommerferienbeginn vermiesen.
Die Abschlußprobefahrten verliefen ernüchternd.
Zum einem machten die eingebauten Trichterkupplungen von Modellbau-Veit Probleme.
Plötzlich hebelten sich die Wagen über dies gegenseitig aus´m Gleis.
Zum anderen hemmte der Kabelsalat unter den Beiwagen die DG´s in ihrer Drehfähigkeit, was bei auf Abzweig befahrenen Weichen ebenfalls zu Entgleisungen führte.
Also zurück in die Werkstatt & überarbeiten …
Die Kupplungen tauschte ich gegen Magnetkupplungen aus dem Hause dmb (über den Dresdner Modellstraßenbahnclub beziehbar).
Zierlich, detailliert & nicht so plump wirkend wie die von Halling (Geschmackssache!)
Die Kupplungsdeichsel musste ich auf der Lokseite noch kürzen, damit ein harmonisches Bild im gekuppelten Zustand entsteht.
Den Kabelsalat überarbeitete ich auch nochmal.
Dabei fügte ich Microstecker zwischen Drehgestell & zentrale “Verteilerstelle“, wobei ich auf mehr freibewegliche Kabelflexibiltät achtete … so lassen sich bei Bedarf die DG´s problemlos ausbauen.
kleine Vierkantmuttern als zusätzliches Gewicht eingeklebt, erhöhen die Kontaktsicherheit an den Radschleifern …
Finale gibt´s im 4. Teil ...
zu guter Letzt bastelte ich aus 0,8 mm-Sommerfeldt-Oberleitungsdraht die Sprengwerke der Beiwagen nach, was sich als ne richtige fummelei mit´n Lötkolben entpuppte.
Aber Übung macht den Meister & irgendwann hatte ich es geschafft.
Der auch zu sehende Kabelsalat unterm Wagen sollte mir noch die erfolgreiche Inbetriebnahme zum Berliner Sommerferienbeginn vermiesen.
Die Abschlußprobefahrten verliefen ernüchternd.
Zum einem machten die eingebauten Trichterkupplungen von Modellbau-Veit Probleme.
Plötzlich hebelten sich die Wagen über dies gegenseitig aus´m Gleis.
Zum anderen hemmte der Kabelsalat unter den Beiwagen die DG´s in ihrer Drehfähigkeit, was bei auf Abzweig befahrenen Weichen ebenfalls zu Entgleisungen führte.
Also zurück in die Werkstatt & überarbeiten …
Die Kupplungen tauschte ich gegen Magnetkupplungen aus dem Hause dmb (über den Dresdner Modellstraßenbahnclub beziehbar).
Zierlich, detailliert & nicht so plump wirkend wie die von Halling (Geschmackssache!)
Die Kupplungsdeichsel musste ich auf der Lokseite noch kürzen, damit ein harmonisches Bild im gekuppelten Zustand entsteht.
Den Kabelsalat überarbeitete ich auch nochmal.
Dabei fügte ich Microstecker zwischen Drehgestell & zentrale “Verteilerstelle“, wobei ich auf mehr freibewegliche Kabelflexibiltät achtete … so lassen sich bei Bedarf die DG´s problemlos ausbauen.
kleine Vierkantmuttern als zusätzliches Gewicht eingeklebt, erhöhen die Kontaktsicherheit an den Radschleifern …
Finale gibt´s im 4. Teil ...
- Sa 3. Okt 2026, 21:21
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Das G3/3 mit dem C4 ... oder … das Berner Dampftramzügle
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Re: Das G3/3 mit dem C4 ... oder … das Berner Dampftramzügle Part II
...weiter geht´s!
Aber nun tat sich das nächste Problem auf … “Bremsluftschläuche“ werden ja am Wagenkasten befestigt …
also kommt die Mama-Buchse der Microstecker ins Gehäuse der Lok …
(gleichfalls sind die ursprünglich von mir verwendeten adaptierten sächsischen Trichterkupplungen von Modellbau-Veit zu sehen)
Und wie bekomme ich nun die elektrische Verbindung vom Wagenkasten zu Bodenplatte mit dem Antrieb hin, ohne den Durchblick am Kessel der Lok zu stören?
Kabelverbindung mit Microstecker kommt nicht in Frage, weil das Kabel siehste irgendwie immer.
Dann kam beim sonntäglichen baden in der Wanne die zündende Idee …
Du hast doch schon alles da … Radkontaktschleifer, feine Litze und Kupferbeschichtete Blanko-Leiterplatten.
Auf die Bodenplatte werden an beiden Plattformenden kleine Streifen der Leiterplatten geklebt und elektrisch miteinander und dem Motor des Antriebes verbunden.
Und in den Seiten der Lok kommen die Radschleiferkontakte passend geklebt, die dann dank ihrer federnden Eingenschaft eine stabile Verbindung elektrische Verbindung mit den Leiterplatten auf der Bodenplatte hertstellen.
Da die Bodenplatte der Lok in das Gehäuse einrastet, können die Radschleiferkontakte nicht das Gehäuse abheben.
… und zu sehen ist nix … nur wenn du genau hinsiehst, findest du die Konstruktion.
Nun musste nur noch der Kessel wieder seinen Platz in der Lok finden … aber so, das jederzeit das Gehäuse abgenommen werden kann, um ungehindert an Antrieb & Co zu gelangen.
Die Lösung ist ein am unteren Drittel abgesägter Kessel, damit er auf den pmt-Motor passt & eine Anpassung der Dachinnenseite des Lokkastens.
Dann klebte ich den Kessel auf der Dachinnenseite ein, das er quasi knapp über´n Motor schwebt.
... Fortsetzung folgt ...
Aber nun tat sich das nächste Problem auf … “Bremsluftschläuche“ werden ja am Wagenkasten befestigt …
also kommt die Mama-Buchse der Microstecker ins Gehäuse der Lok …
(gleichfalls sind die ursprünglich von mir verwendeten adaptierten sächsischen Trichterkupplungen von Modellbau-Veit zu sehen)
Und wie bekomme ich nun die elektrische Verbindung vom Wagenkasten zu Bodenplatte mit dem Antrieb hin, ohne den Durchblick am Kessel der Lok zu stören?
Kabelverbindung mit Microstecker kommt nicht in Frage, weil das Kabel siehste irgendwie immer.
Dann kam beim sonntäglichen baden in der Wanne die zündende Idee …
Du hast doch schon alles da … Radkontaktschleifer, feine Litze und Kupferbeschichtete Blanko-Leiterplatten.
Auf die Bodenplatte werden an beiden Plattformenden kleine Streifen der Leiterplatten geklebt und elektrisch miteinander und dem Motor des Antriebes verbunden.
Und in den Seiten der Lok kommen die Radschleiferkontakte passend geklebt, die dann dank ihrer federnden Eingenschaft eine stabile Verbindung elektrische Verbindung mit den Leiterplatten auf der Bodenplatte hertstellen.
Da die Bodenplatte der Lok in das Gehäuse einrastet, können die Radschleiferkontakte nicht das Gehäuse abheben.
… und zu sehen ist nix … nur wenn du genau hinsiehst, findest du die Konstruktion.
Nun musste nur noch der Kessel wieder seinen Platz in der Lok finden … aber so, das jederzeit das Gehäuse abgenommen werden kann, um ungehindert an Antrieb & Co zu gelangen.
Die Lösung ist ein am unteren Drittel abgesägter Kessel, damit er auf den pmt-Motor passt & eine Anpassung der Dachinnenseite des Lokkastens.
Dann klebte ich den Kessel auf der Dachinnenseite ein, das er quasi knapp über´n Motor schwebt.
... Fortsetzung folgt ...
- Sa 3. Okt 2026, 21:12
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Das G3/3 mit dem C4 ... oder … das Berner Dampftramzügle
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Das G3/3 mit dem C4 ... oder … das Berner Dampftramzügle
Hallo Forumsgemeinde.
vorweg will ich gleich mal sagen, das mir nur 3 Personen bekannt sind, die eine fahrfähige Berner Dampftram von Atlas sich gebastelt haben … einer von den Dreien ist Helmut G., dessen Dampftram man bei Youtube bestaunen kann
Die anderen beiden (in den Regionen Südharz & Stuttgart beheimatet), haben Ihre Werke hier noch nicht vorgestellt …
Alle 3 haben unterschiedliche Ansätze zur Motorisierung der Lok & bei der fahrfähigen Herrichtung der Beiwagen, verfolgt.
Vielleicht kann ich die beiden mit meinem Beitrag animieren, Ihre Werke hier mit uns noch zuteilen …
Nun aber zu meinem Werk.
Anfangs dachte ich … das kleine Ding geht mal schnell, ist ja kein so großer Aufwand wie bei einem Drehgestell-Tw … doch Pustekuchen!
Gute 2 Jahre, natürlich wieder mit Pausen drin, um Lösungsansätze für aufgetauchte Probleme zu finden, hat mich das Projekt nun beschäftigt.
Aber nun ist es vollbracht und ich möchte euch meine Bastelvariante vorstellen.
Es war eines der ersten Modelle von Atlas, das als Geschenk vor gut 10 Jahren den Weg in meine Sammlung fand und sich als echt guter Staubsammler in der Vitrine erwies ...
Animiert von Helmut G.´s Youtubevideo wuchs in mir der Wille, auch meine Dampftram fahren lassen zu können … denn das hat kaum einer & so begann ich mit den unerlässlichenVorbildrecherchen.
Diese ergaben, das früher wohl mit mehreren Beiwagen gefahren wurde, was mir optisch sehr gefiel.
Also ran ans Werk … mit 2 Beiwagen natürlich!
Nachdem ich das Bähnle von seinem Sockel befreit hatte. Demontierte ich das Lokgehäuse, was relativ einfach ging.
Sehr schön sieht man hier noch die Staubschichten, die das Modell sehr gerne angesammelt hat ...
So konnt ich dann die Bodenplatte mit dem drauf montierten Kessel vermessen, um einen passenden Antrieb zu suchen.
Schnell war klar, das es ein pmt´ler mit kurzem Achsstand werden würde, da der Rahmen pmt-Antriebes aus Messing gefertigt ist, was mehr Reibungsgewicht und damit mehr Zugkraft auf den Achsen bedeutet.
Der einzigste 3 achsige pmt-Antrieb für die Baugröße H0, den ich im www fand, ist der pmt 32334 für die Tschechische Rangierlokomotivenbaureihe T334.
Da mir dieser von der Bauhöhe und dem Achsstand aber nicht gefiel, entschied ich mich für den 23 mm Tramantrieb in H0m (pmt 72407).
Damit weiche also auch ich bei der Lok in der Achszahl vom Vorbild ab, was aber wegen der Fahrwerksverkleidung optisch überhaupt nicht auffällt und ich deshalb mit dem Kompromiss leben kann ...
Und schon gings ans Werk, die Bodenplatte von den Anbauteilen behutsam zu befreien und die Aussparung für den Antrieb zu erstellen.
Keine Ahnung, warum die Chinesen sich für die Verwendung dieser „Alu-Panzer-Legierung“ entschieden haben, aber ich habe mir genug die Finger verbrannt und unzählige Trennscheiben bei meiner Proxxon Micromot 60 verbraucht …
Aber irgendwann war´s geschafft und der pmt´ler konnte eingepasst & montiert werden.
Ran an die Beiwagen, um Probefahrten als Zug durchführen zu können!
Die Drehgestelle der Beiwagen wirkten auf mich sehr grob & gefielen mir nicht.
Helmut G.´s Variante, die DG´s weiter zu verwenden & mit Druckknöpfen am Wagenkasten drehbar zu befestigen, war auch nicht mein Ding …
Also ne andere Idee für die DG´s entwickeln!
In der großen Bucht bin ich dann über Drehgestelle der „würtenbergischen Bauart“ aus dem Hause Bemo gestoßen, die dem Vorbild optisch viel näher & filligraler kamen.
Als Ersatteil (Bemo 5508300) für ca 10 € das Paar, ergänzt mit spitzengelagerten Tillig-H0m-Speichenradachsen (Tillig 08890, 5 Paar für ca 40 €) war damit das Thema Drehgestellersatz schon gelöst.
Farblich von schwarz auf grau mit schwarzem Blattfederpaket behandelt, machen die unter dem BW was schon her ...
… und die ebenfalls grau gefärbten Speichen der Räder kommen auch gut zur Geltung.
Für die Befestigung der DG´s am Wagenkasten entschied ich mich für Linsenkopfschrauben mit metrischen Maschinengewinde der Größe M4.
Entsprechend wurden im Wagenboden Löcher von 4,5 mm Durchmesser gebohrt und normale M4-Muttern darüber geklebt.
Probefahrten ergaben dann, das die Befürchtungen bezüglich des kurzen 23 mm-Achsstandes des Antriebes, auf meinen Weichen & Gleiskreuzungen zu Kontaktproblemen führen könnte, zutrafen.
In vorbildsgerechter langsamer Fahrt fehlte der Lok der nötige Schwung, um nicht stromlos stehen zu bleiben …
Was nun? Projekt erstmal beiseite schieben und bei Gelegenheiten Lösungsansätze entwickeln.
Da gab es dann die Idee mit bipolaren Kondensatoren.
Während der Fahrt lädt er sich auf & auf stromlosen Abschnitten versorgt er dann den Motor für ca 1 Sekunde weiter mit Strom
Gute Idee … ausprobieren!
Die Versuche füllten so manchen Abend & brachten dann die Erkenntnis, das es möglich ist, aber der bipolare Kondensator dann so groß werden würde, das ich der Lok nen Tender hinten dran hängen müßte, um den Kondensator zu verstecken …
Damit war die Idee leider nicht umsetzbar …
Einige Modelltramfreunde ziehen gerne bei kurzen Achsständen von Triebwagen, die Beiwagen zur Stromabnahme mit heran …
Die Idee müsste sich doch nutzen lassen. Doch wie bekommt man die Kabelverbindung hin?
Und lassen sich in den DG´s mit den vergleichsweise sehr kurzen Achsständen überhaupt Radkontaktschleifer realisieren?
Mit dem ESU 50707 Radkontaktschleifer ist es machbar … das isolierende Leiterplattenstück in der Mitte raustrennen und dann nach´m anlöten von Kabeln auf´s DG kleben.
Und als Verbindung vom Bw zur Lok kam ich auf die Idee, Microstecker (RM 1.0) mit 0,3 mm Litze als lösbare elektrische Verbindung zu nutzen. Diese kann ich als Bremsluftschläuche kaschieren …
… gesagt – getan …
Fortsetzung folgt ...
vorweg will ich gleich mal sagen, das mir nur 3 Personen bekannt sind, die eine fahrfähige Berner Dampftram von Atlas sich gebastelt haben … einer von den Dreien ist Helmut G., dessen Dampftram man bei Youtube bestaunen kann
Die anderen beiden (in den Regionen Südharz & Stuttgart beheimatet), haben Ihre Werke hier noch nicht vorgestellt …
Alle 3 haben unterschiedliche Ansätze zur Motorisierung der Lok & bei der fahrfähigen Herrichtung der Beiwagen, verfolgt.
Vielleicht kann ich die beiden mit meinem Beitrag animieren, Ihre Werke hier mit uns noch zuteilen …
Nun aber zu meinem Werk.
Anfangs dachte ich … das kleine Ding geht mal schnell, ist ja kein so großer Aufwand wie bei einem Drehgestell-Tw … doch Pustekuchen!
Gute 2 Jahre, natürlich wieder mit Pausen drin, um Lösungsansätze für aufgetauchte Probleme zu finden, hat mich das Projekt nun beschäftigt.
Aber nun ist es vollbracht und ich möchte euch meine Bastelvariante vorstellen.
Es war eines der ersten Modelle von Atlas, das als Geschenk vor gut 10 Jahren den Weg in meine Sammlung fand und sich als echt guter Staubsammler in der Vitrine erwies ...
Animiert von Helmut G.´s Youtubevideo wuchs in mir der Wille, auch meine Dampftram fahren lassen zu können … denn das hat kaum einer & so begann ich mit den unerlässlichenVorbildrecherchen.
Diese ergaben, das früher wohl mit mehreren Beiwagen gefahren wurde, was mir optisch sehr gefiel.
Also ran ans Werk … mit 2 Beiwagen natürlich!
Nachdem ich das Bähnle von seinem Sockel befreit hatte. Demontierte ich das Lokgehäuse, was relativ einfach ging.
Sehr schön sieht man hier noch die Staubschichten, die das Modell sehr gerne angesammelt hat ...
So konnt ich dann die Bodenplatte mit dem drauf montierten Kessel vermessen, um einen passenden Antrieb zu suchen.
Schnell war klar, das es ein pmt´ler mit kurzem Achsstand werden würde, da der Rahmen pmt-Antriebes aus Messing gefertigt ist, was mehr Reibungsgewicht und damit mehr Zugkraft auf den Achsen bedeutet.
Der einzigste 3 achsige pmt-Antrieb für die Baugröße H0, den ich im www fand, ist der pmt 32334 für die Tschechische Rangierlokomotivenbaureihe T334.
Da mir dieser von der Bauhöhe und dem Achsstand aber nicht gefiel, entschied ich mich für den 23 mm Tramantrieb in H0m (pmt 72407).
Damit weiche also auch ich bei der Lok in der Achszahl vom Vorbild ab, was aber wegen der Fahrwerksverkleidung optisch überhaupt nicht auffällt und ich deshalb mit dem Kompromiss leben kann ...
Und schon gings ans Werk, die Bodenplatte von den Anbauteilen behutsam zu befreien und die Aussparung für den Antrieb zu erstellen.
Keine Ahnung, warum die Chinesen sich für die Verwendung dieser „Alu-Panzer-Legierung“ entschieden haben, aber ich habe mir genug die Finger verbrannt und unzählige Trennscheiben bei meiner Proxxon Micromot 60 verbraucht …
Aber irgendwann war´s geschafft und der pmt´ler konnte eingepasst & montiert werden.
Ran an die Beiwagen, um Probefahrten als Zug durchführen zu können!
Die Drehgestelle der Beiwagen wirkten auf mich sehr grob & gefielen mir nicht.
Helmut G.´s Variante, die DG´s weiter zu verwenden & mit Druckknöpfen am Wagenkasten drehbar zu befestigen, war auch nicht mein Ding …
Also ne andere Idee für die DG´s entwickeln!
In der großen Bucht bin ich dann über Drehgestelle der „würtenbergischen Bauart“ aus dem Hause Bemo gestoßen, die dem Vorbild optisch viel näher & filligraler kamen.
Als Ersatteil (Bemo 5508300) für ca 10 € das Paar, ergänzt mit spitzengelagerten Tillig-H0m-Speichenradachsen (Tillig 08890, 5 Paar für ca 40 €) war damit das Thema Drehgestellersatz schon gelöst.
Farblich von schwarz auf grau mit schwarzem Blattfederpaket behandelt, machen die unter dem BW was schon her ...
… und die ebenfalls grau gefärbten Speichen der Räder kommen auch gut zur Geltung.
Für die Befestigung der DG´s am Wagenkasten entschied ich mich für Linsenkopfschrauben mit metrischen Maschinengewinde der Größe M4.
Entsprechend wurden im Wagenboden Löcher von 4,5 mm Durchmesser gebohrt und normale M4-Muttern darüber geklebt.
Probefahrten ergaben dann, das die Befürchtungen bezüglich des kurzen 23 mm-Achsstandes des Antriebes, auf meinen Weichen & Gleiskreuzungen zu Kontaktproblemen führen könnte, zutrafen.
In vorbildsgerechter langsamer Fahrt fehlte der Lok der nötige Schwung, um nicht stromlos stehen zu bleiben …
Was nun? Projekt erstmal beiseite schieben und bei Gelegenheiten Lösungsansätze entwickeln.
Da gab es dann die Idee mit bipolaren Kondensatoren.
Während der Fahrt lädt er sich auf & auf stromlosen Abschnitten versorgt er dann den Motor für ca 1 Sekunde weiter mit Strom
Gute Idee … ausprobieren!
Die Versuche füllten so manchen Abend & brachten dann die Erkenntnis, das es möglich ist, aber der bipolare Kondensator dann so groß werden würde, das ich der Lok nen Tender hinten dran hängen müßte, um den Kondensator zu verstecken …
Damit war die Idee leider nicht umsetzbar …
Einige Modelltramfreunde ziehen gerne bei kurzen Achsständen von Triebwagen, die Beiwagen zur Stromabnahme mit heran …
Die Idee müsste sich doch nutzen lassen. Doch wie bekommt man die Kabelverbindung hin?
Und lassen sich in den DG´s mit den vergleichsweise sehr kurzen Achsständen überhaupt Radkontaktschleifer realisieren?
Mit dem ESU 50707 Radkontaktschleifer ist es machbar … das isolierende Leiterplattenstück in der Mitte raustrennen und dann nach´m anlöten von Kabeln auf´s DG kleben.
Und als Verbindung vom Bw zur Lok kam ich auf die Idee, Microstecker (RM 1.0) mit 0,3 mm Litze als lösbare elektrische Verbindung zu nutzen. Diese kann ich als Bremsluftschläuche kaschieren …
… gesagt – getan …
Fortsetzung folgt ...
- Fr 25. Sep 2026, 16:14
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: H0-Modelle, Dänisches Straßenbahnmuseum
- Antworten: 6
- Zugriffe: 1570
Re: H0-Modelle, Dänisches Straßenbahnmuseum
Hallo Helmut,
da hast du Recht!
Geduld, die Fähigkeit das Projekt auch mal beiseite zu legen, und der Wille durch "learning by doing" sich zu verbessern sind die wichtigsten Werkzeuge zum basteln.
Ganz nach dem Motto "Gut Ding will Weil haben" sollte man sich keine deadline setzen ,bis wann ein Projekt fertig sein muß ... sonst hat man auf Dauer keine Freude dran.
Am kultigsten find ich die Geräuschkulisse deiner meisten Antriebe ... da fühlt man schon förmlich das Vibrieren des Plattformbodens, wenn man am Fahrschalter die ersten Fahrstufen einlegt ...
Helmut, bleib Gesund & möglichst noch viele viele Jahre mit deinem Erfahrungsschatz unserer Hobbygemeinschaft erhalten!!!!
Gruß Micha
der Funkenschrauber 1:87 & 1:1
da hast du Recht!
Geduld, die Fähigkeit das Projekt auch mal beiseite zu legen, und der Wille durch "learning by doing" sich zu verbessern sind die wichtigsten Werkzeuge zum basteln.
Ganz nach dem Motto "Gut Ding will Weil haben" sollte man sich keine deadline setzen ,bis wann ein Projekt fertig sein muß ... sonst hat man auf Dauer keine Freude dran.
Am kultigsten find ich die Geräuschkulisse deiner meisten Antriebe ... da fühlt man schon förmlich das Vibrieren des Plattformbodens, wenn man am Fahrschalter die ersten Fahrstufen einlegt ...
Helmut, bleib Gesund & möglichst noch viele viele Jahre mit deinem Erfahrungsschatz unserer Hobbygemeinschaft erhalten!!!!
Gruß Micha
der Funkenschrauber 1:87 & 1:1
- Fr 25. Sep 2026, 11:22
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: Antrieb zu GT4 Stuttgart
- Antworten: 8
- Zugriffe: 801
Re: Antrieb zu GT4 Stuttgart
Mahlzeit in die Runde,
ich hatte gar nicht auf´m Schirm, das der Martin auf seiner Seite "bahnwahn.de" auch den GT4 im Modell abhandelt.
... ich hing bisher bei der Rubrik Lima/Rivarossi Trams immer fest
Aber Robin, bei Martin wurde dir nun weiter geholfen ...
Deine Aussage interpretiere ich nun so, das du deine GT4-Modelle als Uevener-Fabrikate idendifiziert hast ... dann hast du auch Recht, das bei dir nur 1 Drehgestell angetrieben ist ...
Erstmal Herzlichen Glückwunsch, das solch seltene Unikate in deine Sammlung gefunden haben!
Und nun zur Lösung deiner Probleme ...
Du schriebst, das du ein motorisiertes Modell und ein Dummy hast ...
Guck nochmal unter deinem Dummy nach, ob der auch von Uevener ist ...
Deine Idee deine Uevener-Modelle mit motorisierter Bodenplatte von Halling auszurüsten wird schwierig.
Die Halling-Modelle sind auf die Bodenplatte aufgesteckt bzw geklipst, die Uevener-Modelle laut Martins Bescheibung, verschraubt.
Und dann wäre noch das Problem, ob die Innenmaße deiner Uevener-Modelle mit den Halling-Modellen identdisch sind ...
Tatsächlich würde ich eher dazu tendieren, zu versuchen, deine Modelle mit ALX-Antrieben (19,7 mm Achsstand) von Halling auszurüsten (auch den Dummy!) und das erste Dehgestell weiter festgelegt zu lassen, um nicht am Rest der Modelle noch viel umbauen zu müssen.
So erhälst du den Charrakter der Uevener-Modelle und schaffst beim Antrieb Abhilfe ...
Gruß Micha
der Funkenschrauber 1:87 & 1:1
ich hatte gar nicht auf´m Schirm, das der Martin auf seiner Seite "bahnwahn.de" auch den GT4 im Modell abhandelt.
... ich hing bisher bei der Rubrik Lima/Rivarossi Trams immer fest
Aber Robin, bei Martin wurde dir nun weiter geholfen ...
Deine Aussage interpretiere ich nun so, das du deine GT4-Modelle als Uevener-Fabrikate idendifiziert hast ... dann hast du auch Recht, das bei dir nur 1 Drehgestell angetrieben ist ...
Erstmal Herzlichen Glückwunsch, das solch seltene Unikate in deine Sammlung gefunden haben!
Und nun zur Lösung deiner Probleme ...
Du schriebst, das du ein motorisiertes Modell und ein Dummy hast ...
Guck nochmal unter deinem Dummy nach, ob der auch von Uevener ist ...
Deine Idee deine Uevener-Modelle mit motorisierter Bodenplatte von Halling auszurüsten wird schwierig.
Die Halling-Modelle sind auf die Bodenplatte aufgesteckt bzw geklipst, die Uevener-Modelle laut Martins Bescheibung, verschraubt.
Und dann wäre noch das Problem, ob die Innenmaße deiner Uevener-Modelle mit den Halling-Modellen identdisch sind ...
Tatsächlich würde ich eher dazu tendieren, zu versuchen, deine Modelle mit ALX-Antrieben (19,7 mm Achsstand) von Halling auszurüsten (auch den Dummy!) und das erste Dehgestell weiter festgelegt zu lassen, um nicht am Rest der Modelle noch viel umbauen zu müssen.
So erhälst du den Charrakter der Uevener-Modelle und schaffst beim Antrieb Abhilfe ...
Gruß Micha
der Funkenschrauber 1:87 & 1:1
- Do 24. Sep 2026, 04:33
- Forum: Anlagen-Galerie
- Thema: vor einer vorbildsnahen Anlage kommt zuerst der Gleisselbstbau ... mein Versuchsträger
- Antworten: 8
- Zugriffe: 2376
Re: vor einer vorbildsnahen Anlage kommt zuerst der Gleisselbstbau ... mein Versuchsträger
Hallo 212 113-1,
die EDV-Nummer bringe ich mal mit dem ET54 Wagen 1538 beim zweiten deutschen Breitspurbetrieb in Verbindung ...
Danke für die anerkennenden Worte.
Ich gebe dir Recht, das wir hier die Kultur des gegenseitigen Austausches von Erfahrungen leben sollten, damit wir uns gegenseitig unterstützen & anregen.
Ich selbst bin hier zwar "ein Frischling", betreibe das Hobby aber schon über 25 Jahre mal mehr und mal weniger aktiv.
Seit gut 20 Jahre lese ich hier still mit und deshalb glaube ich sehr wohl, das es noch mehr Interessierte gibt, die hier mitlesen und die ich ermutigen möchte, aktiver zu werden.
Im persönlichen Bekannten- & Freundeskreis machte ich die Erfahrung, das die Interessierten sprichwörtlich die Hände über den Kopf zusammen schlugen & sich kopfschüttelnd erstmal setzten, als ich Ihnen meinen Versuchsträger zeigte.
Zum einem waren sie erstaunt, was man auf solch kleiner Fläche unterbringen kann, wenn man sich an den Selbstbau traut, und zum anderem erklärten sie mich für bekloppt, das ich unbedingt noch die 3. Schiene für die Meterspur mit drauf nageln musste.
Auch schauten sie mir bei den Fahrzeugprojekten über die Schulter und waren das eine oder andere mal fasziniert, was man mit Ideenreichtum zum kleineren Taler alles so machen kann.
Gemäß dem Motto ... "Fertig kaufen kann jeder ... selber basteln schafft Einzelstücke" ...
Und der Atlas-Verlag war da für unser Hobby echt ein Segen ...
Ich freue mich, wenn meine Art des Teilen selbst bei den "alten Hasen" erfrischenden Anklang findet & möchte das weiter leben, damit mehr Interessierte den Mut finden, aktiver das Hobby zu leben.
Nun zu deinen Selbstbaukünsten.
Meine Weichen sind inzwischen schon gut 20 Jahre alt ... beim Umbau des linken Teils meines Versuchträgers hab ich bei den Herzstücken mit den heutigen Erfahrungen einiges anders gemacht.
L-Profile 2x2 mm aus Messing hab ich mir schon besorg ... demnächst werd ich mal mich ausprobieren, damit Rillen nachzubilden.
Mal gucken ,ob ich das auch so filligral-wirkend hinbekomme wie du ...
Deine Weichenbauform sieht sehr interessant aus.
Das muß ich mir mal noch ganz in Ruhe angucken.
Grüße aus Berlin
Micha
der Funkenschrauber 1:87 & 1:1
die EDV-Nummer bringe ich mal mit dem ET54 Wagen 1538 beim zweiten deutschen Breitspurbetrieb in Verbindung ...
Danke für die anerkennenden Worte.
Ich gebe dir Recht, das wir hier die Kultur des gegenseitigen Austausches von Erfahrungen leben sollten, damit wir uns gegenseitig unterstützen & anregen.
Ich selbst bin hier zwar "ein Frischling", betreibe das Hobby aber schon über 25 Jahre mal mehr und mal weniger aktiv.
Seit gut 20 Jahre lese ich hier still mit und deshalb glaube ich sehr wohl, das es noch mehr Interessierte gibt, die hier mitlesen und die ich ermutigen möchte, aktiver zu werden.
Im persönlichen Bekannten- & Freundeskreis machte ich die Erfahrung, das die Interessierten sprichwörtlich die Hände über den Kopf zusammen schlugen & sich kopfschüttelnd erstmal setzten, als ich Ihnen meinen Versuchsträger zeigte.
Zum einem waren sie erstaunt, was man auf solch kleiner Fläche unterbringen kann, wenn man sich an den Selbstbau traut, und zum anderem erklärten sie mich für bekloppt, das ich unbedingt noch die 3. Schiene für die Meterspur mit drauf nageln musste.
Auch schauten sie mir bei den Fahrzeugprojekten über die Schulter und waren das eine oder andere mal fasziniert, was man mit Ideenreichtum zum kleineren Taler alles so machen kann.
Gemäß dem Motto ... "Fertig kaufen kann jeder ... selber basteln schafft Einzelstücke" ...
Und der Atlas-Verlag war da für unser Hobby echt ein Segen ...
Ich freue mich, wenn meine Art des Teilen selbst bei den "alten Hasen" erfrischenden Anklang findet & möchte das weiter leben, damit mehr Interessierte den Mut finden, aktiver das Hobby zu leben.
Nun zu deinen Selbstbaukünsten.
Meine Weichen sind inzwischen schon gut 20 Jahre alt ... beim Umbau des linken Teils meines Versuchträgers hab ich bei den Herzstücken mit den heutigen Erfahrungen einiges anders gemacht.
L-Profile 2x2 mm aus Messing hab ich mir schon besorg ... demnächst werd ich mal mich ausprobieren, damit Rillen nachzubilden.
Mal gucken ,ob ich das auch so filligral-wirkend hinbekomme wie du ...
Deine Weichenbauform sieht sehr interessant aus.
Das muß ich mir mal noch ganz in Ruhe angucken.
Grüße aus Berlin
Micha
der Funkenschrauber 1:87 & 1:1
- Mi 23. Sep 2026, 11:10
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: H0-Modelle, Dänisches Straßenbahnmuseum
- Antworten: 6
- Zugriffe: 1570
Re: H0-Modelle, Dänisches Straßenbahnmuseum
Hallo Helmut,
meine anerkennde Hochachtung zu deinem umfangreichen Museumswagenpark & den daran erkennbaren bastlerischen Leistungen kannst du dir sicher sein!
Mit tief-verneigtem Gruß
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
meine anerkennde Hochachtung zu deinem umfangreichen Museumswagenpark & den daran erkennbaren bastlerischen Leistungen kannst du dir sicher sein!
Mit tief-verneigtem Gruß
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
- Mi 23. Sep 2026, 11:06
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: Antrieb zu GT4 Stuttgart
- Antworten: 8
- Zugriffe: 801
Re: Antrieb zu GT4 Stuttgart
Mahlzeit in die Runde!
Robin, mach doch mal ganz einfach ein Foto von der Unterseite deines GT4 und stell es hier rein.
Dann wird sich sicherlich das Rätsel um den Hersteller deines GT4 lösen lassen ...
Wenn deine Räder auf der Steigung frei drehen, wird es eher an der zu geringen Haftreibung liegen.
Da wäre die einfachste Lösung, das Fahrzeuggesamtgewicht zu erhöhen.
Wenn die Räder aber richtig in der Luft hängen, also keinen Kontakt zur Schiene mehr haben, ist entweder "die Berg-auf-Kurve" zu steil (was ich am ehesten vermute) oder bei deinem GT4 die Verbindung / Anlenkung Motorträger - Drehgestell zu steif bzw hat zu wenig Spiel ...
Gruẞ Micha
der Funkenschrauber 1:87 & 1:1
Robin, mach doch mal ganz einfach ein Foto von der Unterseite deines GT4 und stell es hier rein.
Dann wird sich sicherlich das Rätsel um den Hersteller deines GT4 lösen lassen ...
Wenn deine Räder auf der Steigung frei drehen, wird es eher an der zu geringen Haftreibung liegen.
Da wäre die einfachste Lösung, das Fahrzeuggesamtgewicht zu erhöhen.
Wenn die Räder aber richtig in der Luft hängen, also keinen Kontakt zur Schiene mehr haben, ist entweder "die Berg-auf-Kurve" zu steil (was ich am ehesten vermute) oder bei deinem GT4 die Verbindung / Anlenkung Motorträger - Drehgestell zu steif bzw hat zu wenig Spiel ...
Gruẞ Micha
der Funkenschrauber 1:87 & 1:1
- Di 22. Sep 2026, 12:56
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: Antrieb zu GT4 Stuttgart
- Antworten: 8
- Zugriffe: 801
Re: Antrieb zu GT4 Stuttgart
Hallo Robin,
gestatte mir die doofe Frage, ob dein GT4 wirklich aus dem Hause Halling ist?
Nicht das du einen von Uevener hast, der tatsächlich nur ein angetriebenes Drehgestell (von Roco) drunter hat ...
Denn folgendes macht mich stutzig.
Der Halling-GT4 ist dem Vorbild antriebsmäßig fast 1:1 dem Vorbild nachempfunden.
Der Motor sitzt im Gelenkbereich auf dem "Motorträger" und ist mittels Kardsanwellen mit beiden Drehgestellen verbunden.
Das heißt, das beim Halling-GT4 vorbildsgerecht alle 4 Achsen angetrieben sind.
Wie stellen sich denn bei dir die Probleme auf der Steigung dar?
Brummt der Motor und kann sich nicht drehen oder drehen die Räder durch (der Straßenbahner sagt auch schleudern)?
Bei letzterem würde ich erstmal über ein höheres Fahrzeuggewicht nachdenken, bevor du die Motorisierung änderst.
Eine weiere Option wäre auch den Dummy zu motorisieren.
Passende Komplettbodenplatte mit Antrieb kann man bei Halling beziehen, das man nur das Geäuse umstecken muß.
Wenn du deinen Dummy motrorisierst wäre das sogar Vorbildsgerecht, denn es gibt z.B. bei einigen ostdeutschen T4D-Betrieben einige Steilstrecken, wo nur Tatra-Traktionen (alle Achsendes Zuges angetrieben) fahren durften.
Wenn du andere Drehgestelle deinem Halling-GT4 verpassen willst, hast du einen viel höheren Bastelaufwand, denn die Anlenkung der Drehgestelle und Wagenkastenhälften erfolgt wie beim Vorbild über den "Motorträger".
Und das müsstest du dann adaptieren.
Gruß aus Berlin
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
gestatte mir die doofe Frage, ob dein GT4 wirklich aus dem Hause Halling ist?
Nicht das du einen von Uevener hast, der tatsächlich nur ein angetriebenes Drehgestell (von Roco) drunter hat ...
Denn folgendes macht mich stutzig.
Der Halling-GT4 ist dem Vorbild antriebsmäßig fast 1:1 dem Vorbild nachempfunden.
Der Motor sitzt im Gelenkbereich auf dem "Motorträger" und ist mittels Kardsanwellen mit beiden Drehgestellen verbunden.
Das heißt, das beim Halling-GT4 vorbildsgerecht alle 4 Achsen angetrieben sind.
Wie stellen sich denn bei dir die Probleme auf der Steigung dar?
Brummt der Motor und kann sich nicht drehen oder drehen die Räder durch (der Straßenbahner sagt auch schleudern)?
Bei letzterem würde ich erstmal über ein höheres Fahrzeuggewicht nachdenken, bevor du die Motorisierung änderst.
Eine weiere Option wäre auch den Dummy zu motorisieren.
Passende Komplettbodenplatte mit Antrieb kann man bei Halling beziehen, das man nur das Geäuse umstecken muß.
Wenn du deinen Dummy motrorisierst wäre das sogar Vorbildsgerecht, denn es gibt z.B. bei einigen ostdeutschen T4D-Betrieben einige Steilstrecken, wo nur Tatra-Traktionen (alle Achsendes Zuges angetrieben) fahren durften.
Wenn du andere Drehgestelle deinem Halling-GT4 verpassen willst, hast du einen viel höheren Bastelaufwand, denn die Anlenkung der Drehgestelle und Wagenkastenhälften erfolgt wie beim Vorbild über den "Motorträger".
Und das müsstest du dann adaptieren.
Gruß aus Berlin
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
- So 20. Sep 2026, 21:00
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: Halling Antriebschassis für Souvenir-ULF & Mindestradius?
- Antworten: 5
- Zugriffe: 819
Re: Halling Antriebschassis für Souvenir-ULF & Mindestradius?
Hier mal noch ein Bild von dem bei mir doppelt verwendeten älteren Antriebes ...
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
- Fr 18. Sep 2026, 21:47
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: Halling Antriebschassis für Souvenir-ULF & Mindestradius?
- Antworten: 5
- Zugriffe: 819
Re: Halling Antriebschassis für Souvenir-ULF & Mindestradius?
... ein kleiner Nachtrag ...
Schnell mal noch 3 screenshots vom Handyvideo gemacht, wo er die engsten Radien durchfährt ...
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
Schnell mal noch 3 screenshots vom Handyvideo gemacht, wo er die engsten Radien durchfährt ...
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
- Fr 18. Sep 2026, 21:35
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: Halling Antriebschassis für Souvenir-ULF & Mindestradius?
- Antworten: 5
- Zugriffe: 819
Re: Halling Antriebschassis für Souvenir-ULF & Mindestradius?
Hallo Max auf der fernen Insel ...
im Winter 1999 fand bei meiner Wienreise ein kurzer Souvenier-ULF (also ohne Innenraumgestaltung & ohne Antrieb) den Weg in meine Sammlung.
Im Laufe der Jahre hatte ich mir den vermutlichen Vorgänger des jetzigen Halling-Antriebssatzes 2x zugelegt, weil es damals nur ne halbe Bodenplatte mit nur 1 Antrieb gab. Auch hatte die Bodenplatte keinerlei Gewichte mit drauf.
Darauf lies sich das Gehäuse des Souvenier-ULFs problemlos aufstecken.
Bei Probefahrten auf meinem Versuchsträger (siehe meinen post im Anlagenforum) durchlief er OHNE irgendwelche Anpassungsarbeiten an Chassis oder Gehäuse, problemlos die 20 cm-Radien ... was ich nicht erwartet hätte.
Jedoch lärmte er fürchterlichst mit dem Gehäuse als Resonanzkörper, was vielleicht am damals verbauten Getriebe und dadurch verursachten möglichen Vibrationen liegen könnte ...
Das muß ich mir irgendwann mal noch in Ruhe anschauen.
Mich würde es interessieren, ob der aktuelle ULF-Komplettantrieb (mit Innenraumgestaltung) leiser / vibrationsärmer läuft.
Grüße aus Berlin
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
im Winter 1999 fand bei meiner Wienreise ein kurzer Souvenier-ULF (also ohne Innenraumgestaltung & ohne Antrieb) den Weg in meine Sammlung.
Im Laufe der Jahre hatte ich mir den vermutlichen Vorgänger des jetzigen Halling-Antriebssatzes 2x zugelegt, weil es damals nur ne halbe Bodenplatte mit nur 1 Antrieb gab. Auch hatte die Bodenplatte keinerlei Gewichte mit drauf.
Darauf lies sich das Gehäuse des Souvenier-ULFs problemlos aufstecken.
Bei Probefahrten auf meinem Versuchsträger (siehe meinen post im Anlagenforum) durchlief er OHNE irgendwelche Anpassungsarbeiten an Chassis oder Gehäuse, problemlos die 20 cm-Radien ... was ich nicht erwartet hätte.
Jedoch lärmte er fürchterlichst mit dem Gehäuse als Resonanzkörper, was vielleicht am damals verbauten Getriebe und dadurch verursachten möglichen Vibrationen liegen könnte ...
Das muß ich mir irgendwann mal noch in Ruhe anschauen.
Mich würde es interessieren, ob der aktuelle ULF-Komplettantrieb (mit Innenraumgestaltung) leiser / vibrationsärmer läuft.
Grüße aus Berlin
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
- So 13. Sep 2026, 11:35
- Forum: Anlagen-Galerie
- Thema: vor einer vorbildsnahen Anlage kommt zuerst der Gleisselbstbau ... mein Versuchsträger
- Antworten: 8
- Zugriffe: 2376
Re: vor einer vorbildsnahen Anlage kommt zuerst der Gleisselbstbau ... mein Versuchsträger
Hallo Stefan,
Danke für die anerkennnenden Worte.
Ja, sowas verrücktes wie die 3-Schienenanlage auf meinem Versuchsträger in Analog und dann noch in klasssischer 2-Leiter-Schiene-Variante hab ich selbst nicht nochmal irgendwo anders gesehen.
Alle anderen fahren entweder über Oberleitung oder digital ...
Aber genau das ist mein Antrieb .. etwas zu schaffen, was kaum ein anderer gewagt hat ... ein Alleinstellungsmerkmal quasi
Ob ich in ferner Zukunft auf digitalbetrieb umsteigen werde, will ich jetzt nicht ausschließen.
Derzeit kommt es für mich trotz aller Vorteile beim Gleisbau jedoch nicht für mich in Frage.
Inzwischen hab ich es mal geschafft, mit meinem Taschenfernsprecher noch ein Foto von meinen Weichenselbstbaukünsten zu machen ...
Links das Ausgangsmaterial ... ein Weichenbausatz von Tillig in Spur H0 ... rechts die daraus selbstgebaute Weiche (ein früheres Werk ... Übung macht bekanntlich den Meister ...
)
Sehr schön ist der Längenunterschied zu sehen, was dem Eindruck einer Straßenbahnweiche schon viel näher kommt ...
Schönen Sonntag allen noch!
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
P.S.: Stefan, Danke für den Tip mit dem Viewer ... hab ihn ausprobiert und schon so manches Video von Guido bestaunt.
Danke für die anerkennnenden Worte.
Ja, sowas verrücktes wie die 3-Schienenanlage auf meinem Versuchsträger in Analog und dann noch in klasssischer 2-Leiter-Schiene-Variante hab ich selbst nicht nochmal irgendwo anders gesehen.
Alle anderen fahren entweder über Oberleitung oder digital ...
Aber genau das ist mein Antrieb .. etwas zu schaffen, was kaum ein anderer gewagt hat ... ein Alleinstellungsmerkmal quasi
Ob ich in ferner Zukunft auf digitalbetrieb umsteigen werde, will ich jetzt nicht ausschließen.
Derzeit kommt es für mich trotz aller Vorteile beim Gleisbau jedoch nicht für mich in Frage.
Inzwischen hab ich es mal geschafft, mit meinem Taschenfernsprecher noch ein Foto von meinen Weichenselbstbaukünsten zu machen ...
Links das Ausgangsmaterial ... ein Weichenbausatz von Tillig in Spur H0 ... rechts die daraus selbstgebaute Weiche (ein früheres Werk ... Übung macht bekanntlich den Meister ...
Sehr schön ist der Längenunterschied zu sehen, was dem Eindruck einer Straßenbahnweiche schon viel näher kommt ...
Schönen Sonntag allen noch!
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
P.S.: Stefan, Danke für den Tip mit dem Viewer ... hab ihn ausprobiert und schon so manches Video von Guido bestaunt.
- So 13. Sep 2026, 11:01
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: Vortellung meiner Sammlung, Teil 1
- Antworten: 8
- Zugriffe: 1174
Re: Vortellung meiner Sammlung, Teil 1
Hallo in die Runde,Volker hat geschrieben: Sa 12. Sep 2026, 14:49 Hallo Manfred,
leider nein. Ich bekomme das hier leider nicht wirklich hin. Ich dachte, dass das ganz einfach geht, wie ich es aus dem BBF kenne, aber weit gefehlt.
Viele Grüße, Volker
bin ich froh, das ich anscheinend nicht der einzigste bin, der beim passend scalieren von Fotos noch nicht DEN richtigen Weg gefunden hat ...
Volker, mach dir nix draus ... meine Foto in meinen Beiträgen wirken gegen deine wie riesige Werbeplakatwände (auf meinem Laptop zumindest) ...
Nun aber zu den Fahrzeugen.
Ich würde mich freuen, wenn du mal den Erfurter Vorkriegsgothaer & den Erfurter Jubiläums-KT im Fahrzeugforum mal näher vorstellen könntest.
Grüße vom Micha ... dem Funkenschrauber 1:87 & 1:1