Viele Grüße
Nick
Das Gebäude in Düsseldorf-Unterbilk ist mir bestens bekannt, diente hier aber nicht als Vorbild.Bilder von der Rückseite des Gebäudes und vom Anbau müsste ich noch nachliefern, denn da ist nicht mehr soviel stehen geblieben. Die Vorbilder solch einer Kriegsruine fanden sich z.B in Köln der sechtziger und siebzieger Jahre. Auch auf der Stahl- bzw. damals Stahlwerkstrasse in Düsseldorf befand sich solch ein Gebäude, was mir als Vorbild diente.Da diese Anlage die 70er Jahre wiederspiegelt, gab es solche Ruinen durchaus noch im Strassenbild.Eine mit Dach "gesicherte" Ruine in Mönchengladbach wurde erst vor 10 Jahren abgerissen. Das Gegäude war bis auf die tragene Mauer innen hohl.Tramspotters hat geschrieben: Mo 13. Mär 2023, 23:04 Hallo Nick,
tolle Idee mit der Kriegsruine, so ein Gebäude steht auch auf meiner Heimanlage, aber dort gibt es nur noch das Erdgeschoss und ein Baum überragt mittlerweile alles. Wenn von dem Gebäude noch soviel stehengeblieben isit, hätte man die Etagen wieder aufgebaut und ein Flachdach drauf gesetzt. Ein solches Gebäude steht heute noch z.B. gegenüber der Bilker Kirche in Düsseldorf Unterbilk (kennst du bestimmt).
Tschoe, Guido
Es kommt darauf an. Bei Neubauten waren diese meist niedriger, bei Gebäuden wo Teile des Vorgängerbaus mitgenutzt wurden konnte das Erdgeschoss schon mal auf Altbauhöhe sein. Ich kann gut verstehen, das ihr selbst bei den neueren Pola/Faller Häusern die Maßstäblichkeit bemängelt. Aber in dieser Baugröße sind Kompromisse leider unvermeidlich, sonst hätten einige Gebäude viel zu große Ausmaße und könnten nicht realisiert werden.Wenn es mich stören würde, würde ich anhand Deines genannten Beispieles die Geschosshöhen anpassen.Bei meinen Pola N Häusern dagegen hab ich manchmal den Eindruck das diese ein wenig zu groß geraten sind, auch wenn die Etagenhöhen selbst mit den der Auhagenhäuser in N übereinstimmen.Matthias.Vollstedt hat geschrieben: Mo 13. Mär 2023, 20:32 Hallo Nick,
die Erdgeschosse der Fünfziger waren gar nicht so viel niedriger als diejenigen älterer Gebäude.
Aus dem Auhagen Mehrfamilienhaus hab ich für mein H0 Diorama auch so etwas ähnliches mal gebaut. Das Erdgeschoss ist da auch auf Altbauhöhe. Nach Deiner Beschreibung sind viele Gebäude neu aufgebaut bzw. aufgestockt worden. Manche sogar stückweise in verschiedenen Jahrzehnten.Das beige Auhagenhaus steht für mich eher für den Typ "50er Jahre Chic", den man einigen weniger beschädigten Häusern verpasst hat.Tramspotters hat geschrieben: Mo 13. Mär 2023, 22:53
Hi Nick,
das Erdgeschoss kannst du so lassen wie es ist, denn von vielen ausgebombten Häusern sind die Erdgeschossen stehen geblieben. Den Schutt der Etagen hat man abgetragen, provisorisch ein Dach auf das EG gesetzt und dieses Provisorium hielt dann bis in die 1960er Jahre.



Die ersten Gebäude der Schmidtsstrasse sind nach Vorbildern des "Kölner 3 Fensterhauses" durch die Firma Schmidt Modellbau entworfen worden. Der Verkauf der recht teuren Gebäude wurde allerdings nach einigen Jahren wieder eingestellt und die Formen wanderten Jahre später nach Auhagen.Matthias.Vollstedt hat geschrieben: Di 17. Jan 2023, 22:31
Nicht auszuschließen ist, dass diese Häuser sogar Vorbilder haben - aber wenn das so sein sollte, sei die Frage erlaubt, warum man dann derart in ihrer Hässlichkeit wahrhaft "einzigartige" Vorbilder gewählt hat.
Das Modell steht exemplarisch für viele beschädigte Gründerzeitbauten, die man in den 50er Jahren nach dem damaligen Chic umgestaltet hat. Vorbilder dieser Art finden sich in ganz Deutschland. Wer ein richtiges 50er Jahre Haus daraus machen möchte, baut ein niedrigeres Untergeschoss ein, passt die Rück- und Seitenwände an und entfernt die Fensterteilung.Tramspotters hat geschrieben: Di 17. Jan 2023, 23:00
Das Reisebüro-Haus sieht nur augenscheinlich wie ein 50er Jahre Nachkriegsbau aus, es ist aber keiner. Die Geschoßhöhe ist dafür zu hoch. Man hat Gründerzeit-Häuser in dieser Zeit auch entfeinert, daher passt das Haus schon.




Nick hat geschrieben:Nach langer Zeit mal wieder ein Update..
Die Oberleitung im Bereich der Haltestellenanlage am Depot wurde weitergebaut. Hier kamen wieder selbstgebaute Masten zum Einsatz.
































