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von TramChris
Do 15. Mai 2025, 18:04
Forum: Anlagen-Galerie
Thema: Mica Romania: Modellstraßenbahn nach rumänischem Vorbild
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Re: Mica Romania: Modellstraßenbahn nach rumänischem Vorbild

Inzwischen konnte die kleine Siedlung als letztes Modul fertig ausgestaltet werden.
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Die Bewohner von Valea Viilor (Weintal) leben überwiegend vom Acker- und Weinanbau auf dem eigenen Grundstück.
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Aber auch eine wohlhabendere Familie ist vor einer Weile aus der Stadt hierher gezogen. Ihr Hund scheint sich noch nicht so recht an die neue Nachbarschaft gewöhnt zu haben...
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...darum lassen wir ihn lieber in Ruhe und steigen in die nächste Straßenbahn.
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Wer dieses Wettrennen wohl gewinnen wird?
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Nach einer Wendefahrt durch das Gleisdreieck...
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...macht sich unser Düwag GT6 auch schon auf den Rückweg.
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Noch gut zwei Wochen, bis wir unsere Anlage bei "Kleine Bahn - ganz groß" erstmals präsentieren dürfen. Inzwischen haben sechs Modellstraßenbahnen ihre Probefahrten erfolgreich bestanden - bis zur Ausstellung sollen noch einige weitere hinzu kommen. Besucher dürfen sich also auf einen bunten, vielseitigen Fuhrpark freuen.
von TramChris
Fr 18. Apr 2025, 11:58
Forum: Anlagen-Galerie
Thema: Mica Romania: Modellstraßenbahn nach rumänischem Vorbild
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Re: Mica Romania: Modellstraßenbahn nach rumänischem Vorbild

Danke für euer Lob und Interesse!
Matthias Pietschmann hat geschrieben: So 13. Apr 2025, 22:55 Wenn man dem Hallenplan für KBGG 2025 glauben darf, können wir die Anlage in Mülheim in Aktion sehen? Vorbildgerecht kann man auf der Strecke einen bunt gemischten Fuhrpark einsetzen. Ich bin sehr gespannt.
Richtig, in Mülheim wollen wir unsere Anlage zum ersten Mal zeigen. Im Moment laufen die Probefahrten und ein paar letzte Anpassungen. Passende Fahrzeuge sind auch schon reichlich vorhanden.
Danke auch fürs Zeigen deiner Bilder, T4D in Ghioroc sind ja eher selten, normalerweise ist die Strecke fest in Düwag-Hand. Dass wir im Modell das Dreieck "falschherum" befahren, liegt übrigens am begrenzten Platz in unseren Wohnungen :D
tram de ruhr hat geschrieben: Mi 16. Apr 2025, 13:19 Pferdefuhrwerke mit Heuballen oder gigantischen Holzladungen.
Obdachlose Hunde in Mengen, hocken gern auf Verkehrsinseln, haben immer Hunger.
Bunt gekleidete Frauengruppe als traditionell gekleidete Roma.
Und, da hier ja ungarisch-östreichische Minoritäten leben passen noch ein paar Kurtösz-Stände an den Straßenrand :D

Etwas Alterung und bröckelnder Putz würde auch noch reinpassen.

Und ein paar rumänische Werbeschilder wären auch noch fein, der typische Mixt Market zB....
Der LKW da ist etwas zu alt und aus der Zeit der Ceaucescu Diktatur, 80er Jahre Autos und Busse auch aus der Schweiz und den Niederlanden sind immer noch in Betrieb, 2015 sah ich noch einige Ikarus 266 uä. und VÖV1 Busse.
Danke für die Tipps, einiges davon haben wir inzwischen schon umgesetzt, z. B. die obligatorischen Pferdefuhrwerke. Den Rest notieren wir uns, mal sehen, wie viele Details wir noch vor KBGG umsetzen können. :D
Matthias Pietschmann hat geschrieben: So 13. Apr 2025, 22:55 Wie cool dass der Essener 1008 wieder den Ursprungslack trägt, gab es ja von Rivarossi
Den "Stadtbahnlack" tragen inzwischen sogar zwei M8C, 1008 und 1018. Die neuesten Niederflurwagen und ein paar andere Gebrauchtwagen sind ebenfalls rot-weiß. Auch aus unserer Sicht eine sehr gelungene Lackierung.
von TramChris
Fr 11. Apr 2025, 20:03
Forum: Anlagen-Galerie
Thema: Mica Romania: Modellstraßenbahn nach rumänischem Vorbild
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Re: Mica Romania: Modellstraßenbahn nach rumänischem Vorbild

Mitte 2024: Inzwischen konnten bereits größere Teile der Anlage begrünt werden, während rund um das Gleisdreieck noch einiges zu tun ist. Passende Gebäude für ein rumänisches Dorf zu finden, ist natürlich alles andere als einfach - und so müssen die Gebäude (hier teils noch als Grundriss aus Papier) mehrmals umgeplant und verschoben werden, bis alles passt.
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Auf dem Überlandabschnitt fehlen derweil nur noch Details.
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Einige Zeit später sind rund um das Dreieck endlich alle Gebäude platziert, Grünflächen begrast und Bäume gesetzt. Erste Figuren bevölkern die Anlage. Die Hinterhöfe brauchen aber noch reichlich Dekoration.
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Blick von der anderen Seite. Der recht plötzliche Übergang zwischen Feldern und Dorfzentrum wird durch einige Bäume und Büsche kaschiert.
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Endlich steht auch der Plan für die kleine Siedlung am anderen Streckenende. Das größere Haus links soll wohlhabenderen Siedlern gehören, dementsprechend gepflegt soll auch der Garten aussehen. Die anderen Häuser sollen dagegen das ärmliche Leben eines Großteils der Landbevölkerung zeigen, inklusive Acker- und Weinanbau auf dem eigenen Grundstück.
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Ein wichtiges Detail fehlt derweil noch: Die charakteristische Wartehalle entsteht per 3D-Druck. Im Anschluss wird sie lackiert und mit Dachplatten, Regenrinnen und sonstiger Dekoration ausgestattet.
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Schließlich findet auch sie ihren Platz. Aus Platzgründen ist das Gleisdreieck deutlich kleiner ausgeführt, als bei maßstabsgetreuer 1:1-Umsetzung. Dementsprechend ist auch die Wartehalle etwas schlanker. Trotzdem sind wir mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.
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Im Januar 2025 fehlen somit nur noch der Endausbau der Siedlung sowie reichlich Details und Feinarbeiten.
von TramChris
Do 27. Mär 2025, 18:31
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Thema: Mica Romania: Modellstraßenbahn nach rumänischem Vorbild
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Re: Mica Romania: Modellstraßenbahn nach rumänischem Vorbild

Hallo Guido,

Das Problem lässt sich über "Kehrschleifenmodule" lösen: Ein isolierter Abschnitt in der Schleife bzw. ein Schenkel des Gleisdreiecks wird dabei automatisch auf die Polarität der jeweils angrenzenden Schienen umgestellt, sobald ein Zug den jeweiligen Übergang befährt. Das setzt natürlich den Digitalbetrieb voraus, funktioniert bisher aber ohne Probleme.
von TramChris
Fr 21. Mär 2025, 14:38
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Thema: Mica Romania: Modellstraßenbahn nach rumänischem Vorbild
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Re: Mica Romania: Modellstraßenbahn nach rumänischem Vorbild

Danke für euer Interesse!
Manfred A. hat geschrieben: Do 20. Mär 2025, 08:35 Stromversorgung über die Oberleitung oder rein über die Schienen? Wird die Anlage analog oder digital betrieben?
Wir haben uns für die Stromversorgung nur über die Schienen entschieden. Dementsprechend sind alle zu sehenden Leiterplatten mittig isoliert. Der Betrieb läuft digital über eine Roco Z21.
von TramChris
Mo 17. Mär 2025, 14:35
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Thema: Mica Romania: Modellstraßenbahn nach rumänischem Vorbild
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Mica Romania: Modellstraßenbahn nach rumänischem Vorbild

Hallo zusammen,

hier möchten wir euch den Bau unserer Modellstraßenbahnanlage „Mica Romania“ (kleines Rumänien) vorstellen. Die Idee hierzu hatten ein Freund und ich während einer gemeinsamen Rumänien-Reise Im Jahr 2020, als wir alle Straßenbahnbetriebe des Landes besuchten. Highlight war die Stadt Arad mit unzähligen Gebrauchtwagen aus zahlreichen Betrieben in Deutschland und Mitteleuropa und Rumäniens einziger Überland-Straßenbahnstrecke. Und so kam im Lauf der Tage die anfängliche Schnapsidee auf: „Sowas als Modellbahn – das wäre doch was!“ Und als Vorbild für den ersten Bauabschnitt legten wir die Überlandstrecke zwischen Arad und Ghioroc fest.

Doch zuerst ein paar Bilder aus der „realen Welt“, damit sich jeder etwas darunter vorstellen kann: Besonders ländlich geht es auf den letzten Kilometern vor dem Dorf Ghioroc zu. Dieser Abschnitt sollte als Vorbild für die Trassierung auf unserer Anlage dienen.
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In Ghioroc wenden die Züge über ein Gleisdreieck. Die üppig mit Stuck verzierten Häuser zeugen vom einstigen Wohlstand des Dorfs, welcher durch den Weinanbau in den angrenzenden Bergen entstand und durch den Bau der einstigen Lokalbahn noch gesteigert wurde.
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Blick auf das Gleisdreieck mit der charakteristischen achteckigen Wartehalle im Mittelpunkt. Bis 1991 trafen sich hier die Züge der Lokalbahn aus drei Richtungen, mit Ausnahme der auf Straßenbahnbetrieb umgebauten Strecke nach Arad ist das Lokalbahnnetz jedoch längst Geschichte.
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Der Übersichtsplan zeigt den letztendlichen Aufbau unserer Anlage. Für den Bau der Module konnte die bewährte Baunorm der Anlage „Kleiner Stadtverkehr“ genutzt werden. Die Wendeschleife links dient als provisorisches Streckenende, hier soll später der nächste Bauabschnitt anschließen.
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Mangels Erfahrung im Gleis- und Weichenbau ließen wir das Gleisdreieck durch einen Händler anfertigen, zeitgleich entstanden die ersten Gebäude. Grundlage waren meist Bausätze von Stadthäusern, die nur einstöckig aufgebaut wurden.
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Alles richtig gemacht: Bei einer ersten Stellprobe passt der Düwag-Hängerzug als längster Zug gerade so in die Stumpfgleise.
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Nebenan liegen schon die Fahrleitungsmasten aus Sommerfeldt-Teilen bereit.
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Ein paar Wochen später: Der Gleisbau ist weitgehend abgeschlossen, die Zwischenräume des Gleisdreiecks sind mit Korkplatten aufgefüllt. Die Gleise werden mit Pflastersteinmatten von Juweela eingedeckt. Dies hat den Vorteil, dass einzelne Steine später wieder entfernt und die Lücke mit Asphalt verfüllt werden kann, sodass der Eindruck einer alten, ausgebesserten Pflasterung entsteht.
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Weitgehend fertig ist auch die provisorische Wendeschleife am anderen Streckenende. Die Korkplatten verraten es: Hier soll es später weiter gehen!
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Anschließend entstehen Straßen, Wege und ein Marktplatz. Die Gleise sind geschottert, Fahrleitungsmasten gesetzt. Im Hintergrund sind Felder erkennbar. Die übrigen Zwischenräume werden mit brauner Texturfarbe bestrichen.
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Am anderen Ende sind wir noch nicht ganz so weit, hier läuft noch die Planung, wie genau die kleine Siedlung aussehen soll. Dafür steht rechts bereits ein kleines Gebäude. Im Vorbild gibt es diese Häuschen noch an vielen Haltestellen entlang der Strecke, sie dienen dem Fahrkartenverkauf.
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Damit ist der Anfang gemacht. Den weiteren Bauablauf zeigen wir in den nächsten Tagen in einem weiteren Beitrag. Wir freuen uns schon darauf, die inzwischen weitgehend fertige Anlage bei der kommenden „Kleine Bahn – ganz groß“ erstmals präsentieren zu können.